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Sprachliche

und soziale

Integrationsförderung

Fachberatung und Coaching

Lieber Leser,

herzlich Willkommen auf meiner Homepage!

 

Seit mehreren Jahren gilt mein Engagement den Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und ihren Eltern. Ich unterrichte in einer Internationalen Vorbereitungsklasse der Sekundarstufe I.

Meine Schülerinnen und Schüler kommen aus dem innereuropäischen und außereuropäischen Ausland. Innereuropäisch sind vor allem die Staaten Rumänien, Spanien, Italien, Polen, Moldawien, Mazedonien und Bulgarien vertreten. Außereuropäisch sind es vor allem Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Irak. Aber auch Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern mit extrem schwierigen politischen Verhältnissen wie Somalia, Eritrea, Burkina Faso und Ghana.

 

Viele Schicksale verbergen sich hinter den Flüchtlingskindern und ihren Familien: Krieg, Gewalt, Tötung von nahen Angehörigen, Flucht, Verlust von Heimat und Kultur und Brüche in der Bildungsbiographie. Wenn die Familien oder einzelne Personen nach einer zum Teil langen und lebensgefährlichen Flucht endlich in Deutschland angekommen sind, haben sie zwar ein sicheres Land erreicht. Dennoch sehen sie sich neuen Hürden gegenüber. Die grundlegendste Hürde, die Voraussetzung zur Bewältigung von allen weiteren ist, ist die deutsche Sprache.

 

Die Heterogenität einer Vorbereitungsklasse reicht von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund anderer Schriftzeichen oder einer Nicht-Beschulung im Herkunftsland erst einmal alphabetisiert werden müssen, bis hin zu Schülern, die bereits gute bis sehr gute Bildungsvoraussetzungen in ihrem Herkunftsland erworben haben. Auch die emotionalen Voraussetzungen sind sehr unterschiedlich. Flüchtlingskinder aus Kriegsgebieten haben nicht selten traumatische Erlebnisse. Viele Jugendliche sind ohne ihre Eltern auf die lange und lebnsgefährliche Reise nach Deutschland geschickt worden. Wir sprechen hier von "unbegleiteten, minderjährigen Migranten". Andere Schülerinnen und Schüler wiederum sind sehr motiviert, hier in Deutschland ihre Schulbildung so schnell wie möglich fortzusetzen. Einige können bereits nach wenigen Monaten in Regelklassen integriert werden. Dies sogar in Realschulen oder teilweise in Gymnasien.

 

Um dieser Heterogenität und Vielfalt gerecht zu werden, brauchen wir Lehrkräfte und Betreuer, die sich sowohl im Umgang mit der Heterogenität in der Bildung auskennen, wie auch im Umgang mit diesen Kindern und Jugendlichen aus dem Ausland. Vor allem aber benötigen diese Schülerinnen und Schüler Herzenswärme, Einfühlungsvermögen und Menschen mit interkultureller Kompetenz.

 

Neben vielen weiteren Feldern gesellschaftlichen Engagements im Rahmen der Integration habe ich mich im Bereich der Sprachförderung bzw. Deutsch als Zweitsprache spezialisiert.

 

Ich freue mich, Ihnen auf den folgenden Seiten meine Arbeit und das, wofür ich stehe, vorstellen zu dürfen. Kontaktieren Sie mich auch gerne bei Fragen, Anregungen und Hinweisen.

 

Beste Grüße

Rena Thormann

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